Dr.

Michael Flohr

Meine Themen sind vor allem nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Kulturpolitik und deren Schnittstellen. Hauptberuflich bin ich für das netzwerk n in der nachhaltigen Hochschulentwicklung tätig; freiberuflich suche ich mir Herausforderungen in der Beratung von Organisationen und Forschungsprojekten, moderiere methodisch vielfältige Diskussionsformate und Tagungen, führe Workshops u.a. zu “Sprechen und Moderation” durch, halte Vorträge, arbeite an der Gestaltung von Webseiten und Plattformen und suche inspirierende, praxisorientierte Wirkungsfelder.

Meine Motivation

In modernen Gesellschaften sind Krisen zur Normalität geworden – gleichermaßen bezogen auf Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Mich treibt es um, wie Gerechtigkeit und Verantwortung zwischen den heute lebenden Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft – und zukünftigen Generationen sowie zwischen globalem Norden und globalem Süden gelebt werden kann.

Ziel meines Wirkens ist es, mich dem Kern des guten Lebens zu nähern und Transformationsprozesse anzustoßen und zu begleiten – sei es beratend, moderierend, gestaltend oder forschend. In diesem Sinne erprobe ich ebenso neue Modelle der Arbeits- und Organisationsgestaltung, der Work-Life-Balance und der Kommunikation.

Nachhaltige Entwicklung

Auf dieser Seite gibt es einen Überblick über einzelne Texte, die ich in den vergangenen Jahren veröffentlicht habe. Inhaltlich beziehen sich auf Suffizienz, die neben Effizienz und Konsistenz gerne vergessene und ungeliebte Nachhaltigkeitsstrategie. Auch stelle ich meine Gedanken, Erfahrungen und Studien zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, nachhaltigen Digitalisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung vor.

Kulturpolitik

Ausgewählte und zentrale Erkenntnisse der 2018 veröffentlichten Dissertation über die Kulturpolitik in Thüringen finden sich an dieser Stelle. Daten, Grafiken und Rezensionen zur Studie geben Einblicke in den Stand der Kunst- und Kulturpolitik im sogenannten “Kulturland Thüringen”, das zweifellos diesen Namen aus einer traditionellen Brille heraus verdient; das Politikfeld befindet sich aber in einer selbstgemachten Sinn- und Strukturkrise, aus dem leider angesichts von Abhängigkeiten, Konzentrationserscheinungen und festgefahrenen Machtzentren sich bislang kein wirklicher Wandel andeutet oder gewollt ist. Nicht zuletzt steht idealtypisch z.B. ein Dachverband wie der Kulturrat Thüringen für die selbstbezogenen, wissenschaftliche Evidenz ausblendenden, im Bewahren verhafteten und nicht auf die Bedürfnisse und Interessen von Künstler*innen und Kulturnutzer*innen achtenden Strukturen einer Kulturpolitik, die gewiss nicht nur in Thüringen anzutreffen ist. Vielmehr könnte dies die Normalität in diesem Politikfeld in Deutschland sein.

Meine Angebote

… für Sie und Euch: Beratung, Moderation, Vorträge, Webdesign, Forschung.